Chemnitz: Pop-Art-Ausstellung im Museum Gunzenhauser

POP – so lautet der schlichte Name der Ausstellung im Museum Gunzenhauser in Chemnitz.

Insgesamt 34 Werke aus den Jahren 1961 bis 1986 werden ab Samstag präsentiert.

Sie alle stammen aus der umfangreichen Sammlung von Dr. Alfred Gunzenhauser, der diese 2007 nach Chemnitz zur Verwahrung, Ausstellung und wissenschaftlichen Aufarbeitung gegeben hatte.

Die Pop-Art-Ausstellung zeigt nun Werke, die teilweise noch nie in den Neuen Bundesländern zu sehen waren.

Drei große Namen sind vertreten – der US-Amerikaner Andy Warhol, der Brite David Hockney und der Deutsche Uwe Lausen.

Sie stehen dabei für drei unterschiedliche Wege in der Pop-Art.

Interview: Anja Richter, Kuratorin Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz

Der britische Künstler David Hockney ist mit insgesamt 21 Werken vertreten, darunter zahlreiche filigrane und intime Grafiken und Zeichnungen.

Von ihm sind auch drei seiner bekannten Schwimmingpool-Bilder zu sehen – ein Thema, das ihn mit dem deutschen Uwe Lausen verbindet.

Gemeinsamkeiten gibt es jedoch auch bei allen drei ausgestellten Künstlern in Bezug auf ihre Lebensentwürfe, die von der gesellschaftlichen Norm abweichen.

Interview: Anja Richter, Kuratorin Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz

Die Ausstellung POP mit Werken von David Hockney, Uwe Lausen und Andy Warhol ist noch bis zum 13. September im Museum Gunzenhauser in Chemnitz zu erleben.