Chemnitz präsentiert sich in Berlin

Die Internationale Tourismusbörse in Berlin gilt unter den Tourismusverbänden als ein Muss, da macht Chemnitz keine Ausnahme.

Auf der weltgrößten Tourismusmesse präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder etwa 11.000 Ausstellern aus 180 Ländern.

In den Messehallen der ITB unter dem Berliner Funkturm ist auch in diesem Jahr Chemnitz wieder zu finden. In der Kunsthalle Sachsen macht unsere Stadt Werbung für sich, für große Kunst aber auch für Industriekultur. Das Schlagwort heißt Richard-Hartmann-Jahr, dessen 200. Geburtstag die Stadt in diesem Jahr feiert.

Interview: Michael Quast – Geschäftsführer CMT

Industriegeschichte zum Anfassen könnte das genannt werden, denn Hartmann musste es wirklich so machen. Zu Beginn seiner Lokproduktion gab es in Chemnitz keinen Gleisanschluss, also wurden die Stahlriesen in Einzelteilen nach Leipzig gebracht. Als Chemnitz dann einen Anschluss ans Bahnnetz hatte, wurden die Loks auf Anhängern von Pferden
durch die Stadt gezogen. Das, was im Jahr 2000 schon einmal historisch nachgestellt wurde, soll also im August dieses Jahres erneut passieren. Ein historischer Loktransport durch die Innenstadt zu Ehren des sächsischen Lokomotivkönigs. Ein echter Publikumsmagnet, in einer Stadt die mit Industriekultur nicht geizen muss.

Interview: Michael Quast – Geschäftsführer CMT

So wie auch bei Opernhaus und König-Albert-Museum, beide feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Genügend Gründe, um Touristen nach Chemnitz zu locken.

Interview: Michael Quast – Geschäftsführer CMT

Dabei müssen die Aussteller in der Kunsthalle Sachsen gegen eine starke Konkurrenz auf der ITB in diesem Jahr ankämpfen, denn auch andere deutsche Städte machen Werbung mit Kultur und Kunst. Doch Chemnitz kann getrost seine Joker ausspielen, den der Industriekultur.