Chemnitz: Prozess um Freiberger Mörder

Das Landgericht Chemnitz muss sich wieder einmal mit einem besonders grausamen Fall beschäftigen.

Ein Iraker, ein Mann aus Bosnien-Herzegowina und ein Deutscher sind angeklagt, sich Mitte Januar verabredet und eine Frau in Freiberg getötet zu haben. Inwiefern und wie lange die Frau die Männer bereits vor der Tat kannte, ist unklar. Im Vorfeld der Tat hob jedoch einer oder mehrere der Angeklagten Geld vom Konto des Opfers ab. Laut der Anklageschrift wollten die Männer mit der Tötung der Frau verhindern, dass diese unberechtigten Abhebungen entdeckt werden. Gleichzeitig sollten aber auch weitere illegale Geldabhebungen ermöglicht werden. So nutzten die Angeschuldigten auf der Flucht die EC-Karte des Opfers noch etwa 40 mal um an Geld im Gesamtwert von mehr als 7.500 Euro zu gelangen. Für den Prozess sind 11 Verhandlungstage angesetzt.