Chemnitz: Stadionumbau liegt im Plan

Einen Tag vor dem Abschiedsspiel vom alten Stadion an der Gellertstraße, bei dem der Chemnitzer FC gegen den 1. FC Kaiserslautern antritt, hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig turnusgemäß den Planungs-, Bau- und Umweltausschuss über den Projektstand informiert.

Der Komplettumbau des Stadions liegt im Plan.

Der Generalübernehmer, die BAM/BAM Sports GmbH, hat den Bauantrag am 20. Dezember eingereicht, der gegenwärtig bearbeitet wird. Ende Januar soll voraussichtlich der Abbruch des ehemaligen Bahndepots an der Heinrich-Schütz-Straße beginnen, für den seit November die Vorbereitung läuft. Seit Anfang Dezember wird zudem im Inneren der einstigen Go-Kart-Halle gearbeitet.

Der symbolische Spatenstich an der Südtribüne ist für den 23. Januar, 15 Uhr vorgesehen. In der vierten und fünften Kalenderwoche wird mit dem Abbruch der Südtribüne begonnen.

Darüber hinaus informierte OB Ludwig über den voraussichtlichen Bauablauf bei laufendem Spielbetrieb entsprechend des derzeitigen Planungsstandes: Begonnen wird mit dem Abbruch der Süd- und Nordtribüne. Ist die Nordtribüne nach dem Bau wieder in Betrieb, wird die Südtribüne fertig gebaut. Parallel dazu erfolgt der Abbruch der Haupttribüne. Nach der Fertigstellung der Südtribüne wird die Osttribüne abgebrochen und die seitliche Haupttribüne beendet. Mit Inbetriebnahme der seitlichen Haupttribüne werden die Osttribüne sowie die Businesstribüne ausgebaut, die als letztes in Betrieb genommen wird.

Die bisherigen Kosten belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro (Stand: 10. Januar 2014). Diese beinhalten sowohl die bekannten Baunebenkosten (u.a. Vorleistungen der GGG und Beratungskosten) als auch die erste Rechnung für Planung und Vorbereitung des Abbruchs.

Stichwort Stadion
Der Umbau des Stadions an der Gellertstraße soll bei laufendem Spielbetrieb und mit einem Budget von maximal 25 Mio. Euro erfolgen. Geplant ist eine moderne Arena mit 15.000 Plätzen, davon ca. 9000 Sitz- und 6000 Stehplätze einschließlich eines Familienblocks und barrierefreien Plätzen. Bauherrin ist die Stadt Chemnitz.

Quelle: Stadt Chemnitz