Chemnitz: Teilsanierung für „Kraftwerk e.V.“ geplant

Das Soziokulturelle Zentrum „Kraftwerk e.V.“ in Chemnitz hofft auf einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro.

Mit dieser Summe könnte endlich ein wichtiges Bauvorhaben umgesetzt werden. Am Gebäudekomplex an der Kaßbergstraße ist der 60 Jahre alte Verbindungstrakt zwischen der Hartmann-Villa und dem größeren „Neubau“ schon länger in einem maroden Zustand.

Trotz mehrfacher Reparaturarbeiten weisen die einfach verglasten Fenster immer wieder Brüche auf. Durch undichte Stellen des Daches regnet es außerdem immer wieder herein. An den Verbindungsstellen der Häuser drohen massive Schäden der Gebäudesubstanz.

Aufgrund dessen wurde bereits im Jahr 2013 ein Sanierungsplan ausgearbeitet. Nun sollen 250.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Chemnitz für die Sanierung des Verbindungstraktes bereit gestellt werden.

Interview: Ute Kiehn-Dziuballa, Geschäftsführerin „Kraftwerk e.V.“

Der Chemnitzer Jugendhilfeausschuss wird in seiner Sitzung am Dienstagnachmittag über den Beschlussvorschlag abstimmen. Bei einer positiven Entscheidung könnte bereits im Herbst der Startschuss für die Sanierungsarbeiten fallen.

Doch für den Verein „Kraftwerk“ ist der Verbindungsbau nicht die einzige Baustelle. In dem großen Gebäudekomplex gibt es noch zahlreiche Problemstellen, die dringend sanierungsbedürftig sind.

Interview: Ute Kiehn-Dziuballa, Geschäftsführerin „Kraftwerk e.V.“

Eine große Herausforderung für den Verein wird die Durchführung von Veranstaltungen während der Sanierungsarbeiten sein.

Für das traditionelle „Kinderfest“ des Kraftwerk e.V. am 5. Juni trifft das allerdings nicht zu. Die 20. Auflage der beliebten Veranstaltung findet auf der Küchwaldwiese statt.