Chemnitz: Veränderungen bei der CVAG

In der Vergangenheit haben Schwarzfahrer der CVAG in Chemnitz große Probleme beschert.

Mit einer Verdreifachung der Kontrolleure konnten die Verkehrsbetriebe allerdings im vergangenen Jahr die Verluste von 1 Million auf 400.000 Euro senken.

Mit einer Neuerung soll jetzt die Zahlungsmoral der Chemnitzer beim Busfahren noch weiter gesteigert werden.

Ab dem 1. August heißt es in den Bussen der Chemnitzer Verkehrsbetriebe grundsätzlich „Bitte vorn einsteigen“. Der Ausstieg soll dann nur noch an den hinteren Türen möglich sein.

Stefan Tschök – Pressesprecher CVAG

Damit orientiert sich die CVAG an anderen Großstädten wie beispielsweise Berlin. Für diese neue Regelung soll es allerdings auch Ausnahmen geben.

Stefan Tschök – Pressesprecher CVAG

Mit dem generellen Einstieg vorn soll auch eine Kontrolle eines gültigen Fahrscheins durch den Busfahrer erfolgen. So soll die Schwarzfahrerquote in den Chemnitzer Bussen deutlich vermindert werden. Doch nicht nur das.

Interview: Stefan Tschök – Pressesprecher CVAG

Außerdem soll der Ein- und Ausstieg mit der neuen Maßnahme problemloser ablaufen.

Ob sich dadurch längere Wartezeiten beim Einsteigen und damit auch längere Fahrzeiten ergeben, wird sich nach Inkrafttreten der Neuregelung am 1. August zeigen.

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