Chemnitz will wieder jubeln

Die Fighting Kangaroos Chemnitz kämpfen am Sonntag beim Köpenicker SC Berlin (16 Uhr) um Punkte für den Klassenerhalt.

In der Sporthalle Adlershof wollen sich die Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV für die knappe 2:3-Hinspielniederlage revanchieren. Neun Spieltage vor Saisonende hoffen die „Kängurus“ auf den zweiten Saisonsieg.

Das Hinspiel verlor die Mannschaft von CPSV-Trainer Mirko Pansa im Tie-Break mit 15:17. „Zwei korrekte Schiedsrichterentscheidungen im fünften Satz hätten uns zum Sieg gereicht“, ärgerte sich der 35-jährige Kangaroo-Coach nach dem Spiel. „Jetzt schauen wir auf uns. Wichtig ist, das wir mit der gleichen Intensität und Leidenschaft spielen wie letzte Woche, denn dann können wir auch eine gute Leistung gegen Köpenick bringen“, so Pansa.

Der KSC Berlin, der sich zu großen Teilen aus Sportschülerinnen rekrutiert, belegt mit 16:18 Punkten den achten Tabellenplatz. Lange Zeit galten die KSC-Damen als abstiegsgefährdete Talentschmiede. Im dritten Bundesligajahr hat sich der KSC in der Eliteliga etabliert. Trotz des sportlichen Erfolgs ist der Verbleib der Volleyballerinnen des Köpenicker SC in der höchsten deutschen Spielklasse ungewiss. Ein Rückzug aus der Bundesliga sei aufgrund mangelnder Sponsorengelder nicht ausgeschlossen, erklärt Sieckmann.

Zuletzt gab es für den KSC zwei Tie-Break-Niederlagen gegen den 1. VC Wiesbaden und NA. Hamburg. Zwei Siege gegen Leverkusen und die knappen Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften aus Suhl, Wiesbaden und Hamburg sprechen für sich.

Die Fighting Kangaroos Chemnitz werden dennoch alles daran setzen, um nach den zuletzt gezeigten Leistungen gegen Hamburg und Schwerin den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Voll einsatzfähig ist Josephine Dörfler, die nach ihrem Bänderanriss als Gallionsfigur für die nötigen Punkte sorgen soll.

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