Chemnitz wird zum Stadtlabor

Chemnitz – Am Mittwoch ist in Chemnitz das Forschungsprojekt „Smart Urban Services“ gestartet.

Dabei wird Chemnitz zum Stadtlabor, um eine Sensorinfrastruktur aufzubauen. Die ersten Umwelt- und Bluetooth-Sensoren wurden bereits in der Innenstadt angebracht. Diese befinden sich an der Ampelanlage auf der Verkehrsinsel zwischen der Brückenstraße und der Bahnhofsstraße.

Mit den Sensoren sollen einerseits Wetterdaten erfasst und zum anderen Bewegungen registriert werden. Nach einer einmonatigen Testphase sollen weitere Sensoren in der Chemnitzer Innenstadt folgen. Die erfassten Daten werden dann zur Entwicklung von drei inteligenten vernetzten Dienstleistungen, sogenannten Smart Services, genutzt.

Die Smart Services sollen auf innovative Weise dazu beitragen, die Lebensqualität in Chemnitz zu verbessern. Die Datenermittlung erfolgt dabei anonym und auf freiwilliger Basis. Wer Fragen rund um die Datenerhebung hat, kann sich damit an das Bürgermeisteramt der Stadt Chemnitz wenden.

Das Projekt „Smart Urban Services“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3 Millionen Euro gefördert. Der Stadt entstehen dabei keine Kosten, da es sich um ein voll finanziertes Pilotprojekt handelt. Geleitet wird es vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart.