Chemnitz: Zeichen gegen das Vergessen

Am Mittwochmorgen sind in Chemnitz erneut Stolpersteine verlegt worden.

Im Beisein von Bürgern und Paten des Projekts wurden unter anderem auf der Dresdner Straße zwei Steine in den Bürgersteig eingelassen. Diese erinnern an die beiden Sozialdemokraten Ernst Heilmann und Karl Böchel.

Die ehemaligen Redakteure der Chemnitzer Volksstimme wurden beide in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer des Regimes. Mit den Stolpersteinen sollen ihre Namen an die letzten Wohn- bzw. Arbeitsorte zurückgebracht werden.

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Auf der Oberfläche der Stolpersteine sind 10 mal 10 Zentimeter kleine Messingtafeln angebracht, die Auskunft über die wichtigsten Lebensdaten der Opfer geben.

Insgesamt sind am Mittwoch 25 Gedenksteine in der Chemnitzer Innenstadt verlegt worden. Damit erinnern nun 131 dieser Mahnzeichen an die Schicksale ihrer Namensgeber. Europaweit wurden bisher in 20 Ländern rund 55.000 Stoplersteine verlegt.

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