Chemnitzer Basketballdamen kämpfen

Am Samstag haben die ChemCats die seltene Chance, mit einem weiteren Sieg im Pokalwettbewerb ins Final-Four um den DBBL-Pokal einzuziehen.

Dies gelang bisher einmal, in der Saison 1998/99 unter Trainer Rob deVries.

Wie im Vorjahr klopfen die Cats also an die Finalrunde an. Doch anders als vor einem Jahr, als der damalige Zweitligist in der Runde der letzten Acht dem Topteam aus Dorsten 59:77 unterlag, scheinen die Chancen auf dem Papier diesmal höher zu sein. Heißt doch der Gegner im Viertelfinale NB Oberhausen, das Team, gegen welches man im Dezember einen überraschenden 71:66-Heimsieg landen konnte.

Doch leider ist da die anhaltende Verletzungsmisere: Sasa Riecka wird mit Gehirnerschütterung ebenso ausfallen wie Dörte Beier, die an Problemen der Mandeln laboriert und Kristin Kretzschmar wegen eines Autounfalls.

Als wären diese drei Ausfälle nicht genug, muss Coach Raoul Scheidhauer diesmal auch auf Aline Hirsch, Nadja Heuschkel und Nadja Radschuhn verzichten. Das Trio kommt bei der ebenfalls am Samstag stattfindenden Regionalligapartie zum Einsatz.
Die Basketgirls treffen um 15.30 Uhr im wichtigen Kellerduell auf Tabellennachbar und Aufsteiger USC Leipzig. Dafür wird Lisa Knorr aus der Oberligamannschaft erneut im Pokal aushelfen.

Trotz allem meint Coach Scheidhauer: „Wir geben das Spiel bestimmt nicht schon vorher verloren. Das Spiel hat nicht nur wegen dem möglichen Final-Four-Einzug einige Brisanz.“

Oberhausen wird beweisen wollen, dass die Niederlage in Chemnitz in die Kategorie Betriebsunfall gehört. Die Cats dagegen wollen zeigen, dass es eben dies nicht war und sie auch auswärts für (Pokal-)Überraschungen sorgen können.
Denn „auch wenn für uns als Aufsteiger die Ligaspiele im Vordergrund stehen,“ so der Coach, „werden wir trotzdem um jeden Zentimeter kämpfen.“ Schließlich hat der Pokal seine eigenen Gesetze.

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