Chemnitzer bringen Station auf Skier

Zwei Ingenieure aus Chemnitz bringen eine Antarktisexpedition ins Rutschen.

Die Experten der TU sorgen zusammen mit einem vogtländischen Unternehmen für den sicheren Stand der künftigen britischen Polarstation. Geschafft werden soll das mit überdimensionalen Kufen, auf den die Station stehen und auf dem ewigen Eis bewegt werden soll. Bereits seit 4 Jahren baut das Unternehmen aus Jocketa Lastschlitten für den Einsatz am Südpol. Die Kufen der künftigen Antarktisstation "Halley VI" sind eine besondere Herausforderung. Nach Aussage der Entwickler liegt die Belastung pro Kufe bei etwa 30 Tonnen. Die Chemnitzer halfen in erster Linie bei der Entwicklung der riesigen Kufen, deren endgültiges Design bis Ende kommenden Monats feststehen muss.