Chemnitzer Brühl: Weitere Entwicklungsetappen abgestimmt

Am Montag sind in der Sitzung der Steuerungsgruppe Brühl die weiteren Etappen bei der Entwicklung des Quartiers um den Chemnitzer Brühlboulevard besprochen worden.

Dazu verständigten sich unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Ludwig unter anderem die Vertreter der Stadt, der TU Chemnitz, der GGG mbH und der eins energie in sachsen.

So plant der Freistaat Sachsen, ab 2014 mit dem Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek der TU Chemnitz zu beginnen. Bereits zum Ende dieses Monats soll der Architektenwettbewerb zum Umbau der TU-Zentralbibliothek ausgeschrieben werden. Parallel dazu führt die GGG mbH ihre Sanierungstätigkeiten beginnend mit dem Karree 1 am Brühlboulevard/Ecke Georgstraße fort.

Im Rahmen des Modellvorhabens KiQ – Kooperation im Quartier fand am 28. Juni eine erste Gesprächsrunde mit Hauseigentümern des Karree 1 statt.

Geplant ist, ab August bis Ende 2012 in allen Karrees am Brühl Hofkonferenzen durchgeführt zu haben, bei denen jeweils blockweise die Eigentümer zu einem Austausch eingeladen werden. Ziel ist die Abstimmung von Interessen und konkreten Belangen der Entwicklung der Karrees sowie die konkrete Unterstützung der privaten Eigentümer bei ihren Sanierungsvorhaben.

Stadtplanung berät Hauseigentümer am Brühl

Das Stadtplanungsamt berät ab sofort zu Fördermöglichkeiten im neuen Fördergebiet „SOP Brühl-Boulevard“. Der Stadtrat hat zu Jahresbeginn die Festlegung des Brühl-Boulevards als „Fördergebiet SOP Brühl-Boulevard“ und das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept für das Fördergebiet beschlossen.

Die Förderung des Gebietes im Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) ist für den Zeitraum 2012 bis 2018 durch die Stadt beantragt. Das Sächsische Innenministerium hat die Förderung in Aussicht gestellt. Sobald der Stadt der Bescheid der SAB-Förderbank vorliegt und der Haushalt der Stadt in Kraft tritt, können voraussichtlich ab Sommer 2012 vielfältige Projekte im öffentlichen und privaten Bereich mit Zuschüssen unterstützt werden. Grundlage ist die beschlossene städtebauliche Planungsstudie zur Entwicklung des Gebietes vom Büro Albert Speer & Partner.