Chemnitzer Bundestagskandidaten stellen sich vor

Chemnitz – In Chemnitz geht der Wahlkampf zur anstehenden Bundestagswahl am 24. September in die heiße Phase.

Bei der Volkssolidarität stellten sich am Dienstagnachmittag sechs der neun Chemnitzer Direktkandidaten bei einem Wählerforum vor, das vom Seniorenpolitischen Netzwerk Chemnitz organisiert wurde.

Anwesend waren die Mitglieder des Bundestags Michael Leutert von DIE LINKE, Detlef Müller SPD und Frank Heinrich CDU. Da die Grünen-Kandidatin Meike Roden verhindert war, wurde sie von ihrer Parteikollegin Katharina Weyandt vertreten.Komplettiert wurde das Podium von Piraten-Kandidat Toni Rotter und Frank Müller-Rosentritt von der FDP.

Im Fokus standen dabei vor allem die Themen Rente und Altersarmut. Die SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/DIE Grünen plädieren für eine Bürgerversicherung, in der alle in die Rentenkasse einzahlen, auch Beamte, die bisher davon ausgenommen sind.

Christdemokrat Frank Heinrich wieß darauf hin, dass die Regierungskoalition eine Angleichung der Ostrenten an das Westniveau bis 2025 auf den Weg gebracht habe. Nun müsse man an Konzepten arbeiten, wie die gesetzliche Rente nach dem großen Generationenwechsel nach 2030 gesichert werden kann.

Selbstbestimmtes Leben im Alter steht für die FDP im Mittelpunkt ihrer Politik. Sie wünschen sich eine flexiblere Möglichkeit des Renteneintritts, den die Menschen selbst bestimmen sollten.

Bis zur Bundestagswahl finden in Chemnitz noch mehrere Podiumsdiskussionen mit Direktkandidaten statt. So bereits am Donnerstag, ab 16:30 Uhr im „Club Heinrich“ an der Heinrich-Schütz-Straße 90 veranstaltet von der Stadtmission Chemnitz.