Chemnitzer Fahrräder auf dem Prüfstand

Endlich beginnt sie wieder – die Saison des Fahrrads.

Immer mehr Chemnitzer nutzen in diesen Tagen das Zweirad. Wirklich sicher fahren manche aber nicht, wie heute eine Polizeikontrolle zeigte.

Zwei Bremsen, Reflektoren und eine helltönende Klingel. Dies und mehr muss ein Fahrrad laut Straßenverkehrsordnung haben. Um das Radfahrer jeden Alters näher zu bringen, führt die Polizei Chemnitz regelmäßig Kontrollen der Drahtesel durch. So wie hier an der Reichenhainer Straße.

Interview: Thomas Schiele – Polizeiobermeister

Die ersten Radfahrer nähern sich. Studentinnen – wahrscheinlich auf dem Weg in die Mittagspause. Die freundlichen Polizisten kontrollieren jedes Zweirad. Glück gehabt – hier ist alles vorbildlich. Nur die Klingel sollte demnächst gegen ein lauteres Modell ausgetauscht werden.

Eine Geldstrafe gibt in diesem Fall nicht. Schließlich würde diese höher ausfallen als die Kosten für die neue Klingel. Der nächste Radfahrer kommt vorbei. Sofort das Gegenbeispiel: Bei ihm werden zahlreiche Mängel festgestellt.

Interview: Radfahrer

Ein Blick in den Katalog verrät: Insgesamt würden 45,00 Euro fällig werden. Glück im Unglück – der Beamte lässt Milde walten. Mit 10,00 Euro gibt es einen kleinen Denkzettel für den Studenten. Die Mängel sollte er natürlich trotzdem schnell beheben.

Situationen, die Thomas Schiele und seine Kollegen oft erleben. Eine durchwachsene Bilanz wird gezogen – in jeder Altersgruppe finden sich Fehler. Es gibt aber auch besonders schwere Fälle und Wiederholungstäter.

Interview: Thomas Schiele – Polizeiobermeister

Also: Wer Alkohol getrunken hat, sollte sich nicht mehr ans Steuer begeben. Egal ob Auto oder Fahrrad. Noch ein kleiner Tipp: Kaum einer weiß, dass die Beleuchtung am Fahrrad auch bei Tageslicht unktionieren muss. Anderenfalls könnten 10,00 Euro Strafe fällig werden.

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