Chemnitzer FC: Abschied vom alten Stadion

Der Chemnitzer FC hat am Mittwochabend gemeinsam mit seinen Fans Abschied vom „Alten Stadion an der Gellertstraße“ genommen.

Dabei trat die Drittligamannschaft der Himmelblauen gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zu einem Freundschaftsspiel an.

Vor rund 4.800 Zuschauern versuchte der Chemnitzer FC gleich von Beginn an Akzente gegen den renommierten Traditionsverein aus der Pfalz zu setzen.

In der 2. Spielminute war Benjamin Förster im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen. Maik Kegel setzte den fälligen Strafstoß aber neben den Pfosten.

Es entwickelte sich eine gutklassige Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Philipp Pentke auf Seiten des CFC, als auch Marius Müller im Tor der Pfälzer zeigten immer wieder starke Paraden.

Torlos ging es in die Halbzeitpause, in der die Meistermannschaft 1966/67 des FC Karl-Marx-Stadt im Mittelpunkt stand.

Sie hatten den Titel im Stadion an der Gellertstraße errungen, dass nun für 25 Millionen Euro in eine moderne Fußball-Arena umgebaut wird. Zur zweiten Halbzeit nahmen beide Trainer einige Wechsel vor, was den Spielfluss etwas hemmte.

Weiterhin war von einem Klassenunterschied zwischen beiden Teams wenig zu sehen.

Chancen blieben in der zweiten Spielhälfte allerdings Mangelware. Am Ende blieb es beim 0:0.

Das Testspiel sollte den Himmelblauen Selbstvertrauen für die Rückrunde in der 3. Liga geben. Als Tabellendreizehnter steckt man mitten im Abstiegskampf.

Interview: Torsten Bittermann – Co-Trainer Chemnitzer FC

Stimmungsvoll wurde es dann kurz nach 20 Uhr als alle Flutlichtmasten nach und nach ausgeschaltet wurden und ein Feuerwerk hinter der Nordkurve den Abendhimmel erleuchtete.

Nun kann der Umbau des CFC-Stadions beginnen. Der erste Spatenstich ist für kommende Woche Donnerstag vorgesehen.

Das Spiel in kompletter Länge läuft bei SACHSEN FERNSEHEN am Donnerstag 21.00 Uhr und am Freitag 08.00 Uhr