Chemnitzer FC nimmt einen Punkt im Skandalspiel mit

Wie zu Silvester ging es am Samstag im Westsachsenstadion zu.

Chemnitz legte dabei in Zwickau einen Schnellstart hin. Die erste Chance nutzte Kellig zur Führung (7.). Zwickaus Werner hatte gepatzt und dem Chemnitzer Stürmer den Ball serviert. Mit zunehmender Spielzeit überließ der CFC dem FSV immer mehr die Partie. Nur Schlosser hatte noch eine Möglichkeit für die Gäste (18.). Zwickau konnte mit dem Mehr an Spielanteilen aber nichts anfangen, so dass Chemnitz die Führung mit in die Pause nehmen konnte. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren deutlich verbessert. Die Himmelblauen blieben weiterhin sehr passiv und bekamen dafür die Quittung. Ausgerechnet der Ex-Chemnitzer Arzt drosch in der 67. Minute den Ball aus 6 Metern zum verdienten Ausgleich unter die Querlatte. Danach spielte sich das Geschehen abseits des Spielfeldes ab. Bereits kurz nach der Pause waren Chemnitzer Block Knaller explodiert und Rauch aufgestiegen. Zwickau antwortete mit Knallern, welche das Spielfeld und auf die CFC-Ersatzspieler geworfen wurden. Nachdem Schiedsrichter Mattig in der 52. Minute daraufhin das Spiel kurz unterbrach, und beim nächsten Vorfall mit Spielabbruch drohte, zog er in der 70. Minute, als aus dem FSV-Block Leuchtspurraketen gezielt in den Block der himmelblauen Fans geschossen wurden, seine Konsequenzen und brach das Spiel ab. So zumindest wurde es per Stadionlautsprecher verkündet, welcher dabei schon ein Aufwiedersehen bis zum nächsten Heimspiel ansagte. Doch nach circa 15 Minuten kam zunächst der FSV, und dann auch der CFC wieder auf den Rasen zurück. Das Spiel wurde überraschenderweise – denn einige Zuschauer waren bereits abgewandert – fortgesetzt. Devoli hatte für Chemnitz (89.), wie ein Zwickauer Berufskollege den Siegtreffer noch auf dem Fuß, scheiterte aber. Und so endete das Derby 1:1. Ob das Endergebnis allerdings tatsächlich Bestand haben wird, werden erst die nächsten Tage zeigen.
Der Chemnitzer FC rangiert weiterhin hinter Cottbus II auf Platz zwei der Tabelle, allerdings rücken die Verfolger Eilenburg und Bautzen bedrohlich näher.

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