Chemnitzer Friedenstag soll erneut Zeichen setzen

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig hat noch einmal alle Chemnitzer aufgerufen, sich an den Veranstaltungen zum Friedenstag am 5. März zu beteiligen.

An diesem Tag vor 69 Jahren wurde Chemnitz durch Bombardierungen großflächig zerstört.

Zur Erinnerung soll an die Opfer von Krieg und Zerstörung gedacht und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt werden.

Interview: Barbara Ludwig (SPD) – Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Um einen Aufmarsch der Rechtsextremen in der Chemnitzer Innenstadt zu verhindern, finden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen im Zentrum statt.

So gibt es die Gedenk- und Aktionsfläche Friedenskreuz vor dem Rathaus.

Ab 16 beginnt eine Demonstration des Bündnisses „Chemnitz Nazifrei“ vor dem Chemnitzer Hauptbahnhof.

Zudem führen ab 17 Uhr Friedenswege von fünf Chemnitzer Kirchen auf den Neumarkt, auf dem 18 Uhr eine große Kundgebung stattfinden wird.

Interview: Barbara Ludwig (SPD) – Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Traditioneller Beginn des Chemnitzer Friedenstages ist die Kranzniederlegung am Mahnmal für die Bombenopfer des 5. März um 9 Uhr auf dem Städtischen Friedhof.

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