Chemnitzer Friedenstag soll Zeichen setzen

Am 5. März gedenkt Chemnitz mit dem Friedenstag an den 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges.

Mit zahlreichen Aktionen soll ein Zeichen für Demokratie, Toleranz, ein friedliches Miteinander und Weltoffenheit gesetzt werden.

Interview: Barbara Ludwig – Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Bereits ab Freitag werden am Chemnitzer Rathaus und an anderen Orten, von Chemnitzer Schülerinnen und Schülern gestaltete Friedensbanner auf den Friedenstag aufmerksam machen.

Interview: Gerald Richter – Bürgerinitiative „Aktion C“

Der Chemnitzer Friedenstag beginnt am 5. März um 9 Uhr mit der traditionellen Kranzniederlegung am Mahnmal der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof.

Ab 11 Uhr laden dann verschiedene Aktionen zum Mitmachen, Nachdenken und Anschauen auf den Neumarkt ein.

So gibt es die Gedenk- und Aktionsfläche Friedenskreuz vor dem Rathaus.

Zudem führen ab 17 Uhr wieder Friedenswege von fünf Chemnitzer Kirchen auf den Neumarkt, auf dem sich ab  18 Uhr Jugendliche in einer Theaterperformance mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzen.

Interview: Stephan Brenner, Chemnitzer Pfarrer

In der Stadthalle wird um 19 Uhr mit dem 7. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie an die Zerstörung der Stadt am 5. März 1945 gedacht.

Interview: Dr. Christoph Dittrich – Generalintendant Städtische Theater Chemnitz

Der Chemnitzer Friedenstag endet um 20 Uhr mit einem Friedensgottesdienst in der Jakobikirche und dem Glockengeläut um 21 Uhr.

Ob rechte Gruppierungen ihren Trauermarsch für die Bombenopfer wie in den vergangenen Jahren durchführen steht noch nicht fest.

Laut Stadt wurde von der NPD bisher keine Demonstration angemeldet.

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