Chemnitzer gedenken Holocaustopfern

Am Sonntag wurde bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.

Auch in Chemnitz legte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig stellvertretend für die Stadt einen Kranz am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus nieder. Zahlreiche Bürger und Stadtvertreter schlossen sich ihr an, um der Millionen Opfer zu Gedenken, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

In ihrer Rede sprach das Chemnitzer Stadtoberhaupt unter anderem über die Geschehnisse, die sich auch damals in Chemnitz zugetragen hatten und mahnte, dass sich diese Ereignisse nicht wiederholen dürften.

In Chemnitz war die Ermordung des Rechtsanwalts Arthur Weiner der Anfang einer ganzen Reihe von Gräueltaten und Deportationen. Davon betroffen war auch die Familie von Renate Aris, die den Holocaust überlebte und in ihrer Rede über ihre Erlebnisse sprach.

Auch Schüler des Georgius-Agricola-Gymnasiums beteiligten sich mit einem Programm am Gedenktag.

Seit 1997 wird am 27. Januar, am Tag der Befreiung von Auschwitz, bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.

Auszug der Rede von OB Ludwig