Chemnitzer Industrie wuchs auch 2008 kontinuierlich

Chemnitzer Industrie wuchs 2008 um 8,9 Prozent – Beschäftigungswachstum von 7 Prozent

In einem zum Jahresende schwierigen Marktumfeld behauptete sich laut CWE (Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH) das Verarbeitende Gewerbe in Chemnitz.

Trotz Einbrüchen im vierten Quartal wuchs der Umsatz 2008 insgesamt um fast 9 Prozent. Der exzellente Vorjahreswert von 11,4 Prozent wurde zwar nicht ganz erreicht. Dennoch lagen die Zahlen noch über den 6,6 Prozent aus dem Jahr 2006.

Dieses Umsatzwachstum machte sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar. Trotz der im November und Dezember schon spürbaren Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt lag die Quote im gesamten Jahr 2008 bei 13 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe nahm 2008 um 7 Prozent zu. Speziell die Hersteller von Büromaschinen, Datenverarbeitungs- und Elektrotechnik vermelden einen Beschäftigungsaufbau von 19,3 Prozent bei einem Umsatzplus von 19,6 Prozent. Im Maschinenbau waren die Umsatzzuwächse mit 0,8 Prozent zwar deutlich geringer, dennoch erhöhte sich die Beschäftigung in den Kernbelegschaften dieser Chemnitzer Traditionsbranche um 11,3 Prozent. Lediglich die Exportquote sank 2008 von 24,2 Prozent auf 21,4 Prozent.

Auch andere Branchen verbuchen eine positive Entwicklung für das vergangene Jahr. Ein deutliches Umsatzwachstum mit 13 Prozent konnte der Fahrzeugbau verzeichnen; größere Beschäftigungseffekte blieben in dieser Branche 2008 allerdings aus. Im Metallbau stiegen sowohl der Umsatz als auch die Beschäftigung an. Mit einem erhöhten Gesamtumsatz von 8,2 Prozent und 218 neuen Mitarbeitern konnten die Metallbauer Akzente setzen. Der Auslandsumsatz in diesem Bereich stieg um 9 Prozent.

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