Chemnitzer Kulturpalast Rabenstein weiterhin ungewiss

Es scheint eine unendliche Geschichte zu sein. Der Streit um den ehemaligen Kulturpalast in Chemnitz-Rabenstein geht in die nächste Runde.

Nachdem die Stadt die Abrisspläne des Eigentümers durchkreuzt hatte, legte der Widerspruch ein. Doch auch die Landesdirektion hält ihre Hand über das ehemalige Kulturhaus der „Wismut“.

Das Tauziehen um den ehemaligen „Kulturpalast der Bergarbeiter“ im Chemnitzer Stadtteil Rabenstein geht weiter. Zunächst hatte der Eigentümer, die Firma Saxonia Logistik Center, einen Antrag auf Abriss des Chemnitzer Baudenkmals gestellt.

Das hatte die Stadt Chemnitz abgewiesen. Dagegen legte der Eigentümer Widerspruch bei der oberen Denkmalbehörde ein – umsonst.

Interview: Frank Wachno – Landesdirektion Sachsen

Der 1950 eingeweihte neoklassizistische Bau hat einen hohen Zeitzeugniswert, heißt es in der Begründung. Der Eigentümer muss für den Erhalt des Baudenkmals sorgen.

Doch dieser würde lieber Eigenheime auf dem Grundstück errichten.

Interview: Frank Wachno – Landesdirektion Sachsen

Gegen die Entscheidung will der Eigentümer vor dem Verwaltungsgericht klagen. Gleichzeitig hat er den Kulturpalast Rabenstein der Stadt Chemnitz zum Kauf angeboten. Doch diese hat weder Mittel für die Erhaltung des maroden Gebäudes, noch eine Verwendung dafür.

Dennoch unterstütze man den Eigentümer weiter bei der Suche nach möglichen Investoren, so die Stadt in einer Stellungnahme gegenüber SACHSEN FERNSEHEN.

„Es gibt Interessenten, jedoch kein Einvernehmen zwischen potentiellem Käufer und Verkäufer“, heißt es darin weiter.

Sehen Sie den kompletten Beitrag im Video bei SACHSEN FERNSEHEN.

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