Chemnitzer Maschinenbauer vor dem Aus

Der Chemnitzer Maschinenbauer SAMPUTENSILI steht vor dem Aus.

Wie die Firmengruppe auf ihrer Internetseite bekannt gibt, wird es künftig nur noch einen europäischen Standort in Italien, in der Nähe von Bologna geben. Dem Konsolidierungsprozess fallen neben der deutschen Niederlassung auch drei italienische sowie ein französischer Standort zum Opfer.

Bei dem Chemnitzer Nachfolge-Unternehmen von Hurth Modul bangen jetzt etwa 100 Mitarbeiter um ihren Job. Seit 1900 werden auf dem Gelände der ehemaligen Hermann Pfauter KG fast ununterbrochen Wälzfräsmaschinen gebaut. Mit der Gründung der Hurth Modul GmbH entstand 1959 der prominenteste Maschinenbauer des Ostblocks.

Nach der Wende war das Unternehmen lange im Besitz der Treuhand, bevor es von der SAMP Gruppe übernommen und zu einem Vorzeigeunternehmen umgebaut wurde. Heute werden hier Wälzfräsmaschinen der neuesten Generation hergestellt. Mit der Schließung dieser Niederlassung verliert Chemnitz einen der ältesten Werkzeugmaschinen-Hersteller der Stadt.

Mit dem SACHSEN FERNSEHEN Newsletter sind Sie immer top informiert!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar