Chemnitzer Museumsnacht 2015

Am Samstag haben wieder zahlreiche Chemnitzer Museen und Einrichtungen Kulturinteressierte zur „16. Chemnitzer Museumsnacht“ gelockt.

Rund 10.500 Besucher begaben sich dabei bis 1 Uhr auf eine nächtliche Entdeckungstour.

Zum Besonderen Angebot, dem Schloss und Park Lichtenwalde, strömten knapp 1.400 Gäste.

Für ein abwechslungsreiches Programm war dabei gesorgt.

Interview: Tina Tippner, Marketing Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH

Im Schlosspark luden die Lichtenwalder Parkspiele zum Verweilen und Mitmachen ein.

Auch die Skulpturengruppen „Alltagsmenschen“ waren für die Besucher ein Anziehungsmagnet.

In der Schlosskapelle konnte dem Klang der Donati-Orgel gelauscht werden. Erbaut wurde das Instrument 1741 vom Orgelbauer Johann Christoph Gottlob Donati aus Glauchau.

Auch der Roten Turm, der einzig erhaltene Teil der Chemnitzer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, verzeichnete einen regen Besucherstrom. Die Ausstellung „Große Chemnitzer“ des Rotary Clubs Chemnitz lockte rund 520 Gäste in das alte Gemäuer.

Interessierte können den Turm aber auch nach der Museumsnacht noch besteigen.

Interview: Frank Weinand, Rotary Club Chemnitz

„Kleines ganz groß sehen“ dagegen das Motto im Museum für Naturkunde.

Bei den jüngeren Nachtschwärmern war besonders die Kreativwerkstatt des Museums gefragt. An einigen Orten der Museumsnacht sorgte auch musikalische Unterhaltung für gute Stimmung.

Insgesamt waren die Besucher von den vielfältigen Angeboten der Traditonsveranstaltung begeistert.

O-Töne

Laut Stadt erfreuten sich alle 34 Standorte, die bei der diesjährigen Museumsnacht teilnahmen, über gute Besucherzahlen.

Das waren knapp 2.000 Besucher mehr als im Vorjahr.

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