Chemnitzer Musikschüler spielen mit Philharmonikern

Am Donnerstagabend sind vier Talente der Städtischen Musikschule Chemnitz im Opernhaus ins Rampenlicht gerückt.

Helene Winkler, Frauke Tautorius, Jonas Otte und Lida Winkler hatten die seltene Gelegenheit zusammen mit der Robert-Schumann-Philharmonie zu musizieren.

Nach dem Motto des Konzerts „Soloflug ins Rampenlicht“ hielten sie sich dabei nicht im Hintergrund.

Die Musikschüler traten unter der Orchesterleitung von Anja Bihlmaier vielmehr als Solisten auf.

So spielte die 13-jährige Cellistin Helene Winkler das Stück „Kol Nidrei“ von Max Bruch.

Sie erhält seit ihrem fünften Lebensjahr Cello-Unterricht.

Die 1994 geborene Frauke Tautorius spielte ein Concertino von Bernhard Molique.

Sie wurde mit der Oboe bereits mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, absolvierte bereits Meisterkurse und hat im vergangenen Jahr ein Musikstudium im Fach Oboe begonnen.

Nancy Gibson, die Leiterin der Musikschule Chemnitz, führte durch den Konzertabend, und erläuterte, was ein Talent mitbringen muss, um sich zu einem hervorragenden Musiker zu entwickeln.

Interview – Nancy Gibson Leiterin Städtische Musikschule Chemnitz

Eine solche starke Persönlichkeit ist auch Jonas Otte.

Der 13-Jährige nimmt seit sieben Jahren Klavierunterricht an der Musikschule und spielte mit den Philharmonikern ein Klavierkonzert von Edvard Grieg.

Die vierte Solistin des Abend war Lida Winkler.

Sie brachte eine Bearbeitung der berühmten „Carmen“-Oper zur Aufführung.

Seit 2004 spielt sie Querflöte.

Alle Solisten erhielten für ihr brilliantes Spiel donnernden Applaus von Publikum und den begleitenden Philharmonikern.

Ihr Konzert ist ein weiteres Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit der Städtischen Musikschule Chemnitz mit der Robert-Schumann-Philharmonie.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar