Chemnitzer Ostermarsch 2014

Trotz strömenden Regens haben sich am Karfreitag Chemnitzer Friedensgruppen vor dem Chemnitzer Rathaus versammelt.

Zur 25. Auflage des traditionellen Chemnitzer Ostermarschs stand dabei der 100. Jahrestag des Beginns des 1. Weltkrieges und die sich daraus ergebende heutige Verantwortung der Politik im Vordergrund.

Redner wie der ehemalige Chemnitzer Superintendant Christoph Magirius nutzen aber auch die Gelegenheit um auf aktuelle Konflikte wie in der Ukraine oder in Syrien aufmerksam zu machen.

Nach der Auftaktkundgebung zogen die rund 100 Teilnehmer des Ostermarsches auf einem Rundgang durch die Chemnitzer Innenstadt.

Die Tradition des Ostermarsches geht auf Demonstrationen gegen die atomare Aufrüstung in den 50er Jahren zurück.

Seit den Sechziger Jahren werden in der Bundesrepublik Ostermärsche von Friedensaktivisten regelmäßig durchgeführt.