Chemnitzer präsentiert sein Werk auf Flughafen

Was würde passieren, wenn unser Tag mehr als 24 Stunden hätte. Zum Beispiel 1 Minute mehr? Das wären in einem Jahr schon 6 Stunden…

Würden Sie ihn anders nutzen, liebe Zuschauer? Und was genau würden Sie machen? Diese Frage hat sich ein junger Künstler aus Chemnitz im vergangenen Winter gestellt und zu einer Arbeit gemacht. Die Antworten sind im Moment auf dem Flughafen Leipzig/Halle zu sehen. Ein Panorama, das einen Tag wiedergibt … 24 Stunden auf 24 Flächen. 24 Stunden im Leben eines jeden von uns … auf die Leinwand gebracht von Marian Kretschmer.

Er ist heute extra aus Chemnitz angereist, um sich anzuschaun, wie sein Werk auf dem Leipziger Flughafen präsentiert wird. Wie es wirkt … Und um mit uns darüber zu sprechen, obwohl das Bild bereits vollendet ist und damit die Gedanken daran – für ihn – bereits verflogen sind.

Interview: Marian Kretschmer – Künstler

Sprich: Wenn er die gleiche Idee heute noch einmal umsetzen würde, käme ein völlig anderes Bild heraus. Doch das Großbild mit dem Arbeitstitel „24:01“ ist fertig. Und es beginnt hier auf dem Flughafen Leipzig/ Halle ein lange Reise. Damit möglichst viele Menschen in vielen Städten das XXL Werk bewundern. Und ihren ganz persönlichen Alltag darin entdecken.

Interview: Management

Für den 26-Jährigen ist es wichtig, dass seine Arbeit auch seinem Publikum zugänglich ist. Also nicht nur Kunst um der Kunst Willen. Sein Panorama wirkt trotz surrealer und abstrakter Elemente greifbar.

Interview: Management

… und die Kinder verlernten das Staunen,und niemand bemerkte den rosa Elefanten, der leise davonging. Zeilen aus Gedichten, die parallel zu seinem Werk entstanden.

Interview: Marian Kretschmer – Künstler

Bis Mitte August verweilen 100 Quadratmeter Jahreszeit, Tageszeit, Realität und Phantasie noch hier in Leipzig. Dann geht die Reise für das Chemnitzer Kunstprojekt weiter, während Marian schon am nächsten Bild arbeitet.