Chemnitzer Riesensalamander geht nach Dresden

Im Chemnitzer Tierpark ist am Mittwochmorgen ein Exemplar des Chinesischen Riesensalamanders auf Reisen gegangen.

Die größte lebende Amphibienart der Welt kann bis zu 1,80 m lang werden und 60 kg auf die Waage bringen. Das für ein Zuchtprogramm ausgewählte Tier misst dagegen erst gut einen Meter und wiegt etwa 7 kg.

Interview: Tobias Rietzsch – Tierpark Chemnitz

Das passende Weibchen wartet im Zoo Dresden.

Doch um den Chemnitzer Riesensalamander zu transportieren, musste er erst einmal vorsichtig eingefangen werden, was sich als gar nicht so einfach herausgestellte.

Mit vereinten Kräften und mithilfe eines Schrubbers und einer großen Wanne konnte das Tier dann doch wohlbehalten aus seinem Becken gefischt werden.

In einer Transportkiste mit Kühlakkus ging es dann auf schnellstem Weg in den Dresdner Zoo.

Interview: Michael Hoffmann – Revierleiter Aquarium/Terrarium Zoo Dresden

Der Riesensalamander geht für mindestens ein Jahr als Dauerleihgabe in die sächsische Landeshauptstadt. Noch ist unsicher, ob eine Nachzüchtung gelingt.

In Europa ist es bisher nur äußerst selten geglückt.

Interview: Michael Hoffmann – Revierleiter Aquarium/Terrarium Zoo Dresden

Bei erfolgreicher Zucht wird der Riesensalamander schnell wieder nach Chemnitz zurückkehren.

In Dresden gezeugte Jungtiere können aus Platzgründen allerdings nicht im Chemnitzer Tierpark unterkommen. Hier will man möglichst bald selbst vor Ort nachzüchten und die gefährdete Art damit erhalten.

Interview: Tobias Rietzsch – Tierpark Chemnitz