Chemnitzer Schornstein als Kunstwerk

Im Rahmen der umfangreichen Sanierung soll der Schornstein des Heizkraftwerkes Chemnitz künstlerisch gestaltet werden.

Eine Jury hatte dazu aufgerufen, um damit die Attraktivität des höchsten Bauwerkes in Sachsen zu steigern.

Vier Künstler hatten auf Einladung der Jury Entwürfe zur Gestaltung des
302 Meter hohen Schornsteines eingereicht. 

Am Mittwoch nun wurde der für die Ausführung ausgewählte Entwurf vorgestellt.

Die Jury, bestehend aus Barbara Ludwig, Steffen Ludwig (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender eins), Ingrid Mössinger (Generaldirektorin Kunstsammlungen Chemnitz), Christoph Flämig (Aufsichtsrat eins), Reiner Gebhardt (Vorsitzender Geschäftsführung eins), Andreas Hennig (Technischer Geschäftsführer), hat den Entwurf des französischen Künstlers Daniel Buren als am wirkungsvollsten erachtet.

Der Entwurf von Buren hüllt den Schornstein alle 50 Meter Höhe in sieben unterschiedliche Farbabschnitte. Außerdem werden um das Bauwerk 1.200 LED-Leuchten als 900 Meter lange LED-Kette angebracht. Die Kette wird nachts in verschiedenen Farben strahlen.

Die Jury stimmte darin überein, dass es Daniel Buren gelang, den Schornstein sowohl bei Tag als Nacht eindrucksvoll wirken zu lassen.

Der Schornstein gehört als markantes Bauwerk und heimliches Wahrzeichen zu Chemnitz und steht im Fokus der Öffentlichkeit.

Er ist von vielen Orten in Chemnitz und der Region Südsachsen weithin zu sehen.