Chemnitzer Studenten im Orientierungs-Experiment

Sport ist nicht nur für die körperliche Fitness wichtig, sondern auch für die geistige.

Dieser Behauptung gehen Forscher der TU Chemnitz gemeinsam mit Dresdner Hirnforschern nach. Dafür müssen Sportstudenten eine bestimmte Zielposition im Wasser und an Land finden.

Ähnlich wie Labormäuse nehmen Sport-Studenten der TU Chemnitz momentan an einem wissenschaftlichen Experiment teil.

Im Fokus der Wissenschaftler steht dabei die Neubildung von Nervenzellen im Gehirn. Die Forscher übertragen dabei einen alten wissenschaftlichen Test in die Realität.

Mehr als 30 Jahre wurde mit dieser Studie das räumliche Lernen von Labormäusen untersucht.
Nun wird das Experiment mit Menschen im Wasser und an Land durchgeführt.

Interview: Alexander Garthe – Hirnforscher DZNE Dresden

Neben dem Experiment im Wasser, müssen die Probanden außerdem in ähnlicher Form eine Zielposition auf einem Sportplatz finden und wieder auffinden.

Zeigen sich an Land gleiche Ergebnisse wie im Wasser, so wäre der Test zukünftig besser nutzbar.

Die Erkenntnisse des Experiments könnten zukünftig in der Therapie altersbedingten Erkrankungen genutzt werden.

Interview: Peter Wright – Professur Sportmedizin/-biologie TU Chemnitz

Seit mehr als einem Jahr untersuchen die Forscher aus Chemnitz und Dresden die These, dass Sport gut für die körperliche und geistige Fitness ist.