Chemnitzer Supermarkt sorgt mit „Anti-BILD-Aktion“ deutschlandweit für Schlagzeilen

Seit Ende März verkauft ein Chemnitzer Edeka-Markt die „BILD“ nicht mehr.

Laut seinem Facebook-Post will der Händler unprofessionellem Journalismus keine Plattform mehr geben. Damit beteiligt sich die Geschäftsführung an einem  Boykott, den einige Einzelhändler ausgerufen haben, um gegen die Art der „Bild“-Berichterstattung über den Absturz der Germanwings-Maschine zu protestieren. Das gefällt bereits über 35.000 Facebook-Nutzern.

Seit vergangenem Freitag ist das Zeitungs- und Zeitschriftenregal im Edeka-Markt in der Ermafa-Passage an der Reichsstraße leer, denn der Mitteldeutsche Pressevertrieb (MPV) aus Thüringen hat kurz vor Pfingsten die Zusammenarbeit gekündigt. Begründung: Der Markt weigert sich standhaft, die Bild-Zeitung zu verkaufen. Deshalb bekommt der Edeka-Markt nun gar keine Zeitung mehr geliefert.

Edeka Heymer bittet alle Kunden, die an Printmedien interessiert sind, einfach drei Schritte weiter zum nächsten Kiosk zu gehen. Die momentan noch leeren Regale sollen nun mit Büchern aufgefüllt werden.

Hier die Erklärung des Edeka-Marktes auf Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Edeka-Heymer/501381636616266?fref=ts

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