Chemnitzer Uhrenmuseum öffnet

Die Zeit ist allgegenwärtig. Ob persönliche an der Armbanduhr oder auf dem Handy-Display, oder öffentlich an Kirchturmuhren oder in Fußgängerzonen – überall können wir nachschauen, wie spät es ist.

Die Tradition der öffentlichen Zeitanzeiger reicht schon ziemlich lange zurück.

Kein Wunder also, wenn jetzt in Chemnitz den großen Uhren ein eigenes Museum gewidmet wird.

Hier ist nicht die Zeit stehen geblieben. Im Gegenteil – im neuen Uhrenmuseum an der Zwickauer Straße 164 ticken zahlreiche Turm-, Schul- und Bahnhofsuhren um die Wette.

Am kommenden Sonntag wird das jüngste Mitglied der Chemnitzer Museumslandschaft seine Türen für Besucher öffnen.

In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Chemnitzer Straßenbahndepots ist Dirk Röder der Herr der Zeit.

Nachdem man ihn und seine Sammlung vor vier Jahren aus dem Schloss Lichtenwalde verdrängt hatte, suchte er lange nach einem geeigneten neuen Standort.

Nun fügen sich seine antiken Zeitmesser neben dem Straßenbahnmuseum in die Museumsmeile an der Zwickauer Straße ein.

Dirk Röder – Technisches Uhrenmuseum Chemnitz e.V.

Weiterhin können Einblicke in eine Uhrenwerkstatt gewonnen werden. Der Großteil der Sammlung ist noch immer funktionstüchtig. Dafür sorgen die Mitglieder des Vereins mit viel Einsatz.

Dirk Röder – Technisches Uhrenmuseum Chemnitz e.V.

Neben der Erhaltung der Ausstellungsstücke arbeitet der Verein an der Erweiterung des Museums. Dazu wird derzeit noch eine weitere Etage des Gebäudes ausbaut.

Dann sollen auch noch kleinere Uhren präsentiert werden. Die Zeitreise in die Welt der Uhrwerke kann am Sonntag ab 10 Uhr starten. Jede halbe Stunde gibt es dazu Führungen durch die ersten fertig gestellten Ausstellungsräume.