Chemnitzer Verein baut Kinderheim in Indien

Danke sagen, das stand am Sonntag in Chemnitz-Wittgensdorf im Mittelpunkt, zum Erntedankfest in diesem Jahr.

Doch Grund zum Danke sagen hatte an diesem Tag noch jemand, Gregor Muche vom LOTUS-Kinderheim e.V. aus Chemnitz. Ein Verein, der sich aktiv schon seit einigen Jahren für ein Kinderheim in Indien und dessen Ausbau engagiert.

Interview: Gregor Muche – LOTUS-Kinderheim e.V.

Das Projekt für das neue Mädchenhaus bestand bereits, die erste Etage wurde mit deutscher Förderung gebaut, dann scheiterte es am Geld.

Nun will der LOTUS-Kinderheim e.V. dafür sorgen, das auch die restlichen zwei Etagen gebaut werden können. Ein Bauvorhaben, für das es rund 94.000 Euro bedarf.

Und da kommt der Aktionstag „genialsozial“ ins Spiel, an dem auch in diesem Jahr rund 22.000 Jugendliche aus Sachsen für einen Tag arbeiten gehen- für gute Zwecke.

Denn ein Teil der Entlohnung, in diesem Jahr mehr als 400.000 Euro kommt ausländischen Hilfsprojekten zugute, Projekten, wie dem Kinderheim in Indien. Dafür war allerdings erst einmal eine Bewerbung nötig.

Interview: Gregor Muche – LOTUS-Kinderheim e.V.

Und so kam es, das Gregor Muche am Sonntag Abend in der Wittgensdorfer Kirche im Rahmen des Erntedank-Abschlusses ebenfalls „Danke“ sagen konnte.

Danke für die stolze Summe von 75.000 Euro, die dem Verein durch „genial sozial“ zugute kommen.

Gemeinsam mit Rüdiger Steinke, Geschäftsführer der Sächsischen Jugendstiftung, unterzeichnete er den entsprechenden Vertrag.

Interview: Rüdiger Steinke – Geschäftsführer Sächsische Jugendstiftung

Mit einem Eigenanteil des Vereines LOTUS-Kinderheim e.V. und einem Spendenanteil in Indien sollte die Bausumme für das neue Mädchenhaus zusammenkommen.

Ein Haus, das beispielhaft dafür stehen könnte, das durch das gemeinsame Engagement vieler die Not auf der Welt um ein weiteres Stück gelindert werden konnte.