Chemnitzer Volleyballerinnen verlieren in Stuttgart

Nach einer Spielzeit von 96 Minuten haben die Fighting Kangaroos Chemnitz am Samstag ihr Auswärtsspiel beim TSV Stuttgart mit 1:3 verloren.

Vor 300 Zuschauern revanchierte sich der Gastgeber für die 3:0-Hinspielniederlage in Chemnitz.
Nach den ersten beiden verlorenen Sätzen standen die „Kängurus“ bereits mit dem Rücken zur Wand. Mit 25:20 und 25:18 stellte der gastgebende TSV Stuttgart die Weichen bereits auf Sieg.
Die Chemnitzerinnen schafften aber im darauffolgenden Durchgang den Satzanschluss. Dieses Aufbäumen kam jedoch zu spät. Der vierte Satz – und damit auch das Spiel – ging an den TSV Stuttgart.
„Gegenüber dem Hinspiel haben wir nicht den Druck ausüben können, wie ich es mir vorgestellt habe. Besonders im Aufschlag gab es wieder Defizite , erzählte der 33-jährige Pansa.
Der Abstand zu den vorderen Tabellenplätzen wird damit immer größer. Jetzt sind es schon vier Minuspunkte auf den Tabellensechsten SWE VolleyTeam Erfurt.
Zudem gewinnen Mannschaften, die hinter den Chemnitzerinnen liegen und holen ihrerseits wichtige Punkte. So überraschte der Achtplatzierte MTV Stuttgart mit einem 3:0-Heimerfolg über Vorjahresmeister und bisherigen Spitzenreiter SV Lohhof.
Pansa ist von dem Potenzial seiner Mannschaft überzeugt. Seiner Ansicht nach fehlt jedoch eine echte Führungspersönlichkeit, die Spiele in entscheidenden Phasen entscheiden kann und ihre Mitspielerinnen mitreist. Als nächstes treffen die CPSV-Volleyballerinnen auf den TV Hülzweiler. Im Hinspiel gab es für die Pansa-Schützlinge ein bitteres 2:3. Aber jetzt wollen die Kangaroos durchstarten und Punkte holen.

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