Chemnitzer Wasserball-Herren mit zwei Heimsiegen

Mit zwei Siegen gegen Berliner Mannschaften können die Wasserballer vom SC Chemnitz auf eine sehr erfolgreiche Heimspielpremiere in der 2. Wasserball-Liga Ost zurückblicken.

Mit den zwei gewonnenen Partien gegen die Bundesligareserven von Serienmeister Wasserfreunde Spandau 04 Berlin und der SG Neukölln Berlin katapultierten sich die Männer von Trainer Ralf Hofmann auf einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz. Gegen die SG Neukölln lagen die Gastgeber schon mit 2:5 im Hintertreffen, konnten sich bis zur Halbzeit aber auf ein 5:6 herankämpfen. Nach Toren von Thomas Esterl und Kapitän Matthias Barthold ging Chemnitz erstmals in Führung. Ein gewitzter Lupfer von Thomas Buschmann brach den Berlinern schließlich das Genick. Mit 10:8 schaukelten die Chemnitzer Wasserball-Herren die zwei Punkte nach Hause. Auch gegen den Bundesliganachwuchs von Spandau 04 behielt Chemnitz die Oberhand. In einer bis zum Schluss spannenden Partie waren die Anteile beider Mannschaften gleich verteilt. Chemnitz gewann das erste Viertel (3:1), Spandau das zweite (3:0). Was sich allerdings nach dem Seitenwechsel abspielte, hätten selbst kühnste Optimisten nicht erwartet. Der gesundheitlich etwas angeschlagene Stammtorhüter Georg Matschewsky ersetzte den bis dahin überzeugenden Jugendkeeper René Stöckmann, und stellte seinen Status als Nummer Eins unter Beweis. Bis Spielende hielt er, unterstützt von Abwehrstrategen Robert Petzold, seinen Kasten sauber. Die sichtlich verunsicherten Berliner konnten nun sogar ein ums andere Mal ausgekontert werden. Mit 6:4 führten die Gastgeber bereits kurz vor Abpfiff, als ein Sonntagsschuss von Youngster Kai Berger schließlich den Schlusspunkt unter ein optimales Wochenende setzte. 
Weniger erfolgreich gestaltete sich das Auswärtswochenende der Wasserball-Damen des Schwimmclub Chemnitz. Am Samstag blieben die Wasser-Nixen von Trainer Frank Schindler beim 21:9 gegen Hohenlimburger SV chancenlos. Etwas knapper gestaltete sich das Sonntagsspiel in Wuppertal. Nach einer 3:1-Führung im ersten Spielabschnitt verloren die Erstliga-Damen des SCC mit 9:14.

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