Chemnitzer Wasserballteams gehen unter

Die Wasserballmannschaften des SC Chemnitz mussten am Wochenende die erwartet deutlichen Niederlagen über sich ergehen lassen.

Während die Damenmannschaft bei ihren Auswärtsauftritten in Bochum (32:4) und Uerdingen (15:8) ordentlich Gegentore kassierte, sprang auch beim Heimspiel der Herrenmannschaft nichts zählbares heraus.

Die SCC- Jungs hatten beim 7:13 gegen die zweite Mannschaft der SG Neukölln Berlin keine Chance. Trotz der zum Teil überdeutlichen Niederlagen zeigten sich beide Trainer nicht unzufrieden über die Leistung ihrer Schützlinge. Männertrainer Ralf Hofmann gab zu bedenken, dass im Kader der Berliner auch Stammpersonal aus der ersten Bundesliga mitwirkte: Das Spiel der ersten Neuköllner Mannschaft gegen Hannover ist kurzfristig ausgefallen. Da konnte man problemlos einige herausragende Spieler für die Partie in Chemnitz abgeben. Abgesehen von einem Durchhänger im zweiten Viertel haben wir uns aber teuer verkauft.

Die Niederlagen der Damen hingegen sind einmal mehr Indiz für die große Kluft zwischen den beiden führenden Bundesligavereinen aus dem Ruhrpott und dem Rest der Liga gewesen. Bestückt mit gut zwei Dritteln der deutschen Nationalmannschaft ist Bochum seit Jahren nahezu konkurrenzlos in der Liga. Die Tatsache das die übrigen Vereine ähnlich hohe Niederlagen bei den Blau-Weißen kassieren, ist abgesehen vom sportlichen Nullwert dieser Partien zumindest ein kleiner Trost für die Chemnitzer.

Mehr Sport aus Chemnitz gibts hier.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar