Chemnitzer Wirtschaftsbilanz 2009

Zum Ende des Jahres ziehen die Chemnitzer Wirtschaftler eine durchwachsene Bilanz über die Entwicklung in der Region.

Nach Angabe der Chemnitzer Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft hat die weltweite Wirtschaftskrise auch in unserer Stadt tiefe Spuren hinterlassen. Noch ist nicht abzusehbar, welchen Herausforderungen sich die lokalen Unternehmen und ihre Mitarbeiter in der näheren Zukunft stellen müssen. 

2009 war ein Jahr, in dem Begonnenes weiter fortgeführt und neue Akzente gesetzt werden konnten. Dennoch gingen die Umsatzzahlen im verarbeitenden Gewerbe bis zum 3.Quartal um ein Viertel zurück, die Auftrageseingänge reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um etwa 41 Prozent. Das sind deutliche Indikatoren für die Folgen der Wirtschaftskrise.

Besonders betroffen von den Auftragsrückgängen war der Maschinenbau, der über die Hälfte seiner Aufträge verlor und dabei fast 11 Prozent an Umsatzrückgang verkraften musste. Im Metallbau gingen die Umsätze um ein Drittel zurück, was in dieser Branche auch zu einem Stellenabbau von ca. 10 Prozent führte. 

Die Bundesagentur für Arbeit vermeldete als Konsequenz ein relativ moderates Ansteigen der Arbeitslosigkeit um rund 280 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Durchschlagen der Krise auf den hiesigen Arbeitsmarkt konnte unter anderem durch Kurzarbeit vermieden werden.

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