Chinesische Delegation zu Besuch in Dresden

Pekings Minister für Verkehrswesen informiert sich am Montag uuml;ber innovative Verkehrstechnik und sächsische Verkehrspolitik in Dresden. +++

Der Minister für Verkehrswesen der Stadt Peking, Liu Xiaoming, besucht heute in Begleitung einer hochrangigen Delegation Dresden, um sich im Rahmen einer Konferenz in Trägerschaft der TU Dresden Institute for Further and Continuing Education GmbH (TUD FaCE) über den Ausbau der Zusammenarbeit mit Sachsen im Bereich Verkehrswesen auszutauschen. Staatssekretär Roland Werner begrüßt die Delegation als Vertreter des Freistaates und informiert im Rahmen der Gespräche über die Leitlinien der sächsischen Verkehrspolitik.

Die Gespräche finden in den Räumen des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) statt. Die Delegation interessiert sich besonders für den Aufbau eines gemeinsamen Studienganges im Bereich Verkehrsingenieurwesen, und eine verstärkte Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung im Verkehrswesen und mit sächsischen  Verkehrsunternehmen. Hierzu ist die Unterzeichnung eines  Kooperationsvertrages durch den Minister für Verkehrswesen der Stadt  Beijing und TUD FaCE geplant. Begleitend zu den Gesprächen erhält die Delegation interessante Einblicke in innovative Verkehrstechnik und Verkehrskonzepte, wie das Verkehrsmanagementsystem VAMOS der TU Dresden, die rechnergestützte Betriebsleitzentrale der Dresdner Verkehrsbetriebe und die AutoTram des Fraunhofer Instituts IVI als zukunftsweisende Fahrzeugtechnologie für den ÖPNV. Die inhaltliche Vorbereitung der Konferenz lag in den Händen des Instituts für Verkehrstelematik der Fakultät der Verkehrswissenschaften der TU Dresden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut IVI.

Zwischen dem Freistaat Sachsen und der VR China bestehen bereits seit Anfang der 90er Jahre intensive Beziehungen durch regelmäßige Delegationsreisen und Besuche von Messen und Konferenzen. Zudem ist China für Sachsen Exportpartner Nr. 1 mit einem Anteil von 13,4 Prozent am Gesamtexport Sachsens. 2011 kamen insgesamt fast 38 Prozent aller Ausfuhren der neuen Flächenländer aus Sachsen.

Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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