Christus im Olymp

Max Klingers Monumentalwerk „Christus im Olymp“ befindet sich seit 1938 als Leihgabe der Wiener Galerie Belvedere im Museum der bildenden Künste.

Im Krieg wurde es beschädigt und teilweise zerstört. Bald kann das große Kunstwerk in neuem Glanz bestaunt werden. Wir durften bereits heute einen Blick hinter die Kulissen werfen. 70 Jahre lang hat das Museum auf dieses Ereignis gewartet – die Wiederherstellung von Max Klingers Monumentalwerk „Christus im Olymp“.
Seit letztem Jahr wurde das Kunstwerk für 260.000 Euro restauriert.  

Interview: Hans-Werner Schmidt, Direktor Museum der bildenden Künste  

Zum Kunstwerk gehören neben den Gemälden zur olympischen Szenerie, zwei Marmorskulpturen und ein hölzerner Schmuckrahmen. Gänzlich zerstörte Teile wie der Marmorsockel konnten originalgetreu nachgebaut werden. Dabei erwies sich die Rekonstruktion des Gesamtwerkes für die insgesamt 11 Restauratoren als große Herausforderung.  

Interview: Rüdiger Beck, Chefrestaurator im Museum der bildenden Künste  

Die drei Partner Ostdeutsche Sparkassenstiftung, Sparkasse Leipzig und Freundeskreis Max Klinger e.V. machten dieses Vorhaben möglich. Damit ist der Verbleib des Werkes in Leipzig für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Noch ist das Hauptgemälde gut verpackt, die Aufbauarbeiten sind jedoch in vollem Gange.