City-Seilbahn bleibt weiter Thema

Leipzig - Die Leipziger Gruppe startet derzeit die größte Investitionsoffensive mit einem 1,6 Milliarden-Euro-Programm. OB Jung brachte zum wiederholten Mal eine Seilbahn in der Innenstadt ins Gespräch. 

Die Leipziger Gruppe will in den nächsten vier Jahren rund 1,6 Milliarden Euro in den Ausbau der Netze stecken. Möglich macht das nach eigenen Angaben eine stabile Entwicklung in den vergangenen Jahren. Das wurde bei der Vorstellung der Jahresbilanz für 2018 deutlich. Neben dem Netzausbau sollen auch neue Fahrzeuge angeschafft werden. Gleichzeitig denkt Oberbürgermeister Burghard Jung auch über neue Formen der Mobilität nach. Für ihn als Aufsichtsratsvorsitzender der LVV ist auch eine mögliche Seilbahn noch nicht vom Tisch.

2018 haben die Leipziger durchschnittlich 94,6 Litern Trinkwasser pro Tag gebraucht. Das liegt zwar immer noch fast 30 Liter unter dem Bundesweiten Durchschnitt, jedoch ist auch in der Messestadt der Wert in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen.

© Leipzig Fernsehen

Laut aktuellen Zahlen sind bei der Leipziger Gruppe rund 4200 Mitarbeiter beschäftigt. Bis zum Jahr 2030 werden rund 3000 neue Kollegen eingestellt. Problematisch bleibt weiterhin die Suche nach geeignetem Personal für Busse und Straßenbahnen. Dennoch: nach eigenen Angaben möchte die LVV zu einem der attraktivsten Arbeitgeber der Region werden.

Ebenfalls wurde deutlich, dass die Wasserwerke 2018 die Zahl der versorgten Einwohner um 6000 auf nun 694.400 Einwohner steigern konnten. In den acht Hallen- und fünf Freibädern waren 2018 insgesamt mehr als 1,2 Millionen Besucher.