Claus vereint Chemnitzer Kunstszene

Die Kunstszene von Chemnitz wird in den nächsten Wochen und Monaten durch Werke von Carlfriedrich Claus belebt.

Seit Mittwochabend ist in der Galerie Weise an der Inneren Klosterstraße die Ausstellung „Sprachblätter“ zu sehen. Die Besonderheit an Carlfriedrich Claus‘ Grafiken ist, dass sie aus einer Art Mikroschrift bestehen, die sich zu meist abstrakten Gebilden zusammensetzt. Die Schrift selbst ist dabei praktisch nicht entzifferbar. Der Künstler – Carlfriedrich Claus – war gebürtige Annaberger und starb 1998 mit einem Alter von 67 Jahren in Chemnitz. In seiner Schaffensperiode experimentierte er mit Lautbildungsprozessen, verschiedenen Alphabeten und der kommunistischen Geschichtsphilosophie. Eindrücke davon werden ab Sonntag auch in der Ausstellung „Schrift – Zeichen – Geste“ in den Kunstsammlungen Chemnitz vermittelt.