Connewitz, Wohnen, Verkehr: OBM-Kandidaten beziehen Position

Leipzig - Am 2. Februar wird in Leipzig eine neuer Bürgermeister gewählt. Die sechs aussichtsreichsten Kandidaten haben sich nun im LVZ-Wahlforum den Fragen gestellt. Es ging auch auch die Vorfälle in Connewitz in der Silvesternacht.

Knapp vier Wochen vor der Wahl des Oberbürgermeisters in Leipzig haben die aussichtsreichsten Kandidaten am Montagabend Position bezogen. In der Kuppel der Leipziger Volkszeitung stellten sich Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) sowie die Kandidaten Sebastian Gemkow (CDU), Marcus Viefeld (FDP), Katharina Krefft (Die Grünen), Christoph Neumann (AfD) und Franziska Riekewald (Die Linke) den kritischen Fragen von LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer und Lokalchef Björn Meine. 

Gleich zu Beginn war das Thema Innere Sicherheit in Leipzig. Anlass waren die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Linken und Polizisten zu Silvester in Connewitz.

© Leipzig Fernsehen

Um Sicherheit ging es auch beim Themenschwerpunkt Mobilität. Was kann zukünftig für Radfahrer gemacht werden, damit diese Unfallfrei in Leipzig unterwegs sind? Und wie sieht es insgesamt um die Verkehrsführung in der Innenstadt aus? Die Kandidaten gaben darauf ebenso Antworten wie auf die Frage, ob es in Leipzig ein 365-Euro Ticket geben sollte oder nicht. Mit über 200 Zuschauern war das Wahlforum in der Kuppel komplett ausgebucht. Bei den Zuhörern haben die OBM-Kandidaten gemischte Eindrücke hinterlassen.

Bis zur Wahl am 2. Februar sind es noch knapp vier Wochen. Dann wählen die Leipzigerinnen und Leipziger einen neuen Oberbürgermeister. Burkhard Jung will dann sein Amt zum zweiten Mal verteidigen. Der 61-Jährige ist seit 2006 OBM der Messestadt.