Corona „Cocooning“ – die neue Gemütlichkeit

Haben Sie sich bereits dabei erwischt, seit der Corona-Krise mehr Zeit und Geld in die häusliche Gemütlichkeit zu investieren? Wenn ja, dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen und sie sind dem Cocooning erlegen, dem Sammelbegriff für „Zuhause gemütlich machen“.

Anfang der 1980er-Jahre kam dieser Begriff erstmals in Spiel und gewann vor allem in Krisenzeiten immer wieder an Bedeutung. Auch seit Corona kann man dadurch einen vermehrten Andrang in den Baumärkten, Gartencentern und Möbelhäusern beobachten. Die Sehnsucht nach optimierter Häuslichkeit hat einen Höhepunkt erreicht. Aber wie macht man sich diese am besten zu Eigen?

Urlaubsgefühl trotz Corona

Neben regionalem Urlaub ist auch der Urlaub zu Hause zum Thema geworden. Während also Wohnmobile zum Kassenschlager wurden, sind auch Pools und deren Zubehör zum luxuriösen Begehr gemausert. Auslöser dafür war wohl der Wunsch nach Unabhängigkeit von den Einschränkungen der Corona-Zeit, also möglichst viel Freizeitgenuss mit möglichst wenig öffentlichem Menschenkontakt. Noch nie zuvor bestand hierzulande so viel Interesse an einem eignen Pool und letztlich konnte der Markt dieses gesteigerte Bedürfnis nicht komplett decken. Wartelisten bis ins nächste Jahr sind die Folge. Aber wie wird sich das fortführen? Unabhängig davon ob ein zweiter Lockdown umgesetzt wird oder nicht, mit einer Steigerung der Fallzahlen von Herbst bis Winter ist zu rechnen. Angesichts der vielen ausverkauften Artikel im Bereich Garten, lässt sich außerdem vermuten, dass in Richtung Herbst und Winter neue Trends für das „Cocooning“ aufkommen werden.

Trends für die Entspannung im Winter

Die Rolle des erfrischenden Pools im Sommer könnte in Richtung Herbst und Winter von einem wärmenden Ofen eingenommen werden. Stellen Sie sich vor, sie könnten sich mit einer Tasse Kakao am eigenen Kaminofen aufwärmen, während vom Plattenspieler Ihre Lieblingsvinyl ertönt. Bei so viel Behaglichkeit lässt sich auch eine Epidemie mal eine Zeit lang ausblenden,

also ein guter Grund um sich in „Cocooning“ so richtig auszuleben. Wem allerdings der klassische Kaminofen aufgrund der Sorge um den ökologischen Fußabdruck nicht behagt, der sollte mal einen Blick auf die Vorteile von einem Pelletofen werfen. Falls Sie zu denjenigen gehören, die ihren Wunsch nach einem Pool für dieses Jahr nicht mehr erfüllen konnten: Mit einem umweltfreundlichen Kaminofen kann man besten Gewissens in Gemütlichkeit baden.

Umweltfreundlich heizen und genießen

Ein Pelletofen unterscheidet sich im Prinzip nur durch das Brennmaterial – den gleichförmigen Pellets –, bei denen es sich um reine Bioenergie handelt. Die Produktion von Pellets benötigt außerdem weniger Energie als etwa die Förderung von Gas oder Öl. Hergestellt wird das Brennmaterial aus Sägespänen und diversen Holzresten. Die Steuerung des Pelletofens besitzt zumeist einen integrierten Temperaturfühler, sowie eine einstellbare Verbrennungsluftzuführung. Dank dieser Elemente werden Schadstoffe wie Feinstaub sowie Schwefel- und Stickstoffoxide bei Verbrennung und Abluft einfach eingespart. Zusätzlich wird einiges an Energie im Haushalt eingespart, wenn der Ofen als zusätzliche Heizquelle eingesetzt werden kann. Alles in allem ist so ein pelletbetriebener Ofen natürlich nicht nur eine praktische Energiequelle, sondern ein romantisches Accessoire, welches Sie im „Cocooning“ einen weiteren Schritt nach vorne bringt. Spätestens mit einem Ofen wird es aber auch Zeit für einen behaglichen Sessel, in dem sie die Wärme des Ofens richtig genießen können. Wer auch dabei auf die Umwelt achten will, schaut sich im besten Fall in Second-Hand-Möbelgeschäften um. Dabei muss man noch nicht mal seinen individuellen Traumsessel finden, da sich jeder hochwertige Sessel ganz einfach in einer Polsterei individuell neu aufpolstern und beziehen lässt.

Egal wie sich nun das weitere Freizeitleben entwickelt, die neue Häuslichkeit hat die Freizeitgestaltung hierzulande bereits deutlich geprägt. Der allgemeine Trend zur individuellen Einrichtung hat überraschende Ausmaße angenommen, kann aber glücklicherweise auch umweltfreundlich umgesetzt werden.