Craft Beer mischt Biermarkt auf

Geschmacksintensive, individuelle Gourmetbiere sind international schon seit Jahren auf dem Vormarsch. Auch in Sachsen werden sie mittlerweile gebraut. +++

Es wird von kreativen Braumeistern entworfen, mit einer individuellen Note versehen, und häufig in limitierten Mengen gebraut – Craft Beer. Ein Phänomen, das sich in den USA seit den 70er Jahren zu einer regelrechten Bewegung entwickelt hat. Nun schwappt es auch nach Deutschland. Immer mehr innovative Brauer setzen auf diese Gourmetbiere abseits des Mainstreams – so zum Beispiel in der sächsischen Landskron Brauerei.

Neben den zwölf klassichen Biersorten stellt die Brauerei seit dem vergangenen Jahr auch limitiertes Craft Beer her. Für die diesjährige Sonderedition hat Braumeister Matthias Grall eine eigens importierte Portwein-Hefe verwendet.

Diese Heferasse „Portwein“ ist eine beliebte Reinzucht-Weinhefe und wird zur Weinherstellung genutzt. Die Bezeichnung beruht auf der Herkunft der Hefe. Die Portwein-Hefe liebt hohe Gärtemperaturen über 20 Grad Celsius. Daher ist Edition No.2 ein obergärig eingebrautes Starkbier mit 7,5 Prozentvolumen Alkohol und würzigem Aroma mit angedeuteten säuerlichen Fruchtnoten.

O-Ton Matthias Grall (Braumeister), im Video

Von den rund 15.000 Flaschen sind übrigens bereits zwei Drittel vergriffen.