CREATIVE CITIES: Konferenz in Leipzig

Am Donnerstag und Freitag treffen sich die europäischen Partner des EU-Projektes CREATIVE CITIES erstmals in Leipzig. Ziel der zweitägigen Tagung ist es, die Ergebnisse einer Untersuchung zu Potentialen der Kreativwirtschaft der Städte Leipzig, Gdańsk, Genua, Ljubljana und Pécs auszuwerten, zu diskutieren und einen gemeinsamen Aktionsplan für die kommenden Jahre zu erarbeiten.

Bereits im Juni dieses Jahres trafen sich die Projektpartner und Vertreter der Kreativwirtschaft aus Leipzig in der ungarischen Kulturhauptstadt Pécs und präsentierten ihre Projekte vor einem ausgewählten Publikum. „Unsere Partner können sich nun vor Ort ein genaues Bild der vorgestellten Projekte machen. So werden wir unsere Tagung im Leipziger Westen, im Tapetenwerk, durchführen, die Designers’ Open sowie die Grassi-Messe besuchen“, so Susanne Kucharski-Huniat, Leipziger Kulturamtsleiterin und Leiterin des Projektes.

Seit 2009 wurde die frühere Tapetenfabrik schrittweise individuell ausgebaut und restauriert. Zu den Mietern zählen mehrere Architekten, Galerien, Kunsthandwerker, Medienbüros sowie ein Co-Working-Bereich für Selbständige in der Kreativwirtschaft. „Wir möchten unseren Gästen einen möglichst genauen Einblick in die Leipziger Kultur- und Kreativwirtschaft bieten“, unterstreicht Kucharski-Huniat.

In der gemeinsamen Diskussion wollen die Partner erste Möglichkeiten erörtern, wie in den kommenden beiden Jahren Austausch und Zusammenarbeit gefördert und die Partnerstädte und ihre lokale Kreativwirtschaft als Standorte besser vermarktet werden können. Des Weiteren wird die Frage diskutiert, welche strukturellen und politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um eine nachhaltige Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft zu ermöglichen.

Die Ergebnisse der Diskussion fließen in einen gemeinsamen Aktionsplan ein, der innerhalb der nächsten Monate von den Projektpartnern erarbeitet wird. Auf dem Programm in Leipzig steht zudem die Präsentation des Clusters Medien- und Kreativwirtschaft sowie verschiedene Finanzierungsmodelle zur Kreativwirtschaft.