Dabei sein und mitmachen! – Weltspieltag an der Prager Straße

Am Dienstag findet in Dresden zum Weltspieltag 2013 eine große Spielaktion statt. Von 14 bis 18 Uhr wollen die Organisatoren den Platz mit der Aktion „Statt – Spiel – Platz“ beleben. +++

Am Dienstag, 28. Mai 2013, findet in Dresden, das in diesem Jahr Partnerkommune des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW)  zum Weltspieltag 2013 ist, eine große Spielaktionen statt. Von 14 bis 18 Uhr wollen das DKHW und die Dresdner Initiatoren unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Helma Orosz mit der Aktion „Statt – Spiel – Platz“ den Platz zwischen Prager Spitze und dem Kugelhauskomplex beleben. Damit fordern sie die Erhaltung von Räumen, in denen Kinder und Jugendliche freiwillig nach ganz eigenen Wünschen für ihr Leben lernen. Gemeinsam und mit Spaß wollen sie dem Recht auf freies Spiel Nachdruck verleihen. Dazu sind alle Kinder, Jugendlichen, Eltern, Bürger sowie Jugendverbände, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Initiativen herzlich eingeladen.

In einer Zeit, in der lautstarkes Spiel eher als Störung empfunden wird, der öffentliche Raum immer weniger ein Freiraum für junge Menschen ist und Kinder und Jugendliche eher gestresst als entspannt sind, wird das Bedürfnis nach Spiel  zunehmend an den Rand gedrängt.
Daher macht das DKHW am jährlich stattfindenden Weltspieltag mit rund 200 Partnerinnen und Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam, dass es vor allem für Kinder und Jugendliche Freiräume für Spielen, sich austesten, Erholung und Freizeit braucht. „Ich kenne viele Kinder, die einen volleren Terminkalender haben als ich. Fürs Spielen bleibt da kaum noch Zeit. Das ist übel, denn durchs Spielen lernen Kinder die Welt um sie herum kennen (…)“, meint der diesjährige Weltspieltag-Botschafter Ralph Caspers (Fernsehmoderator‚ “Wissen macht Ah“). Gerade weil das freie Spiel eben auch Lernen ist, fordert das DKHW unter der Schirmherrschaft der Kinderkommission des Deutschen Bundestages mit dem Motto „Spielen bildet“ dazu auf, Lernorte außerhalb von Schule und pädagogisch regulierten Lern- und Spielorten zu entdecken und Platz zu schaffen.  

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit