Dach der EnergieVerbund Arena erhält provisorische Notabdeckung

Nach Angaben der Stadt ist die Standfestigkeit der Halle nicht gefährdet. +++

Aufgrund der Regenfälle am Wochenende bleibt die Situation in der EnergieVerbund Arena weiter angespannt. Heute, 20. Februar, beginnen Mitarbeiter zweier Dachdeckerfirmen mit den ersten bauvorbereitenden Maßnahmen für eine provisorische Abdeckung des Daches sowie organisatorischen und logistischen Abstimmungen.

Ab morgen, 21. Februar, wird die komplette 8 000 Quadratmeter große Dachfläche der Arena mit Folienbahnen aus einem speziellen Weichkunststoff abgedeckt. Abhängig von der Wetterlage brauchen die Fachkräfte dazu bis zu zehn Werktage, an denen trockenes Wetter und Temperaturen im Plus-Bereich herrschen sollten.

„Diese Notabdeckung des Daches soll die Arena bis zur Klärung der Schadensursache und den abschließenden Reparaturen vor weiterem Eindringen von Wasser schützen“, erklärt der Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs, Sven Mania. Die Kosten für die provisorische Abdeckung belaufen sich auf etwa 150 000 Euro. Um die Arbeiten zügig voran zu treiben wird beabsichtigt, im Schichtsystem am Dach zu arbeiten. Nach Angaben des Statikers vor Ort ist die Standfestigkeit der Halle weiterhin nicht gefährdet.

Gleichzeitig werden im Inneren der Arena stark beschädigte und durchnässte Gipskartonplatten im VIP-Loungebereich und im Flurbereich der Geschäftsstelle abgetragen. Weitere Planen sollen außerdem die sensible Elektronik im Nachrichtentechnischen Betriebsraum vor Nässe schützen. Der Sportstätten- und Bäderbetrieb berät sich dazu mit Fachfirmen über wirksame Schutzmaßnahmen.

Die Gutachten zur Schadensursache und den Kosten dauern noch an. Verbindliche Aussagen können erst in den kommenden Wochen getroffen werden.

Quelle: Stadt Dresden

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