Dachsanierung an der Eishalle geht voran

Von den Arbeiten verschaffte sich am Freitag Sportbürgermeister Winfried Lehmann einen Überblick. Abschnittsweise wird das Dach geöffnet und verrostete und durchnässte Bauteile ausgetauscht. +++


Interview im Video mit Winfried Lehmann (CDU), Dresdner Sportbürgermeister

Ende Oktober soll das Dach fertig sein. Wo das alte Material raus ist, wird das Dach neu aufgebaut. Beschichtete Bleche werden an den Schnittstellen extra gegen Rost geschützt. Jeder Regenguss verzögert die Arbeiten.

Die Eishalle gleicht inzwischen mehr einem Schwimmbad. Ständig wird hier das Wasser abgesaugt. Eine Sisyphusarbeit, solange das Dach noch offen ist. Im Februar war der Schaden am Dach der Dresdner Eishalle festgestellt worden, als sich regelrechte Wasserströme in die Halle ergossen.

Seitdem stellt sich auch die Frage, wer für den Schaden an der erst vier Jahre alten Halle haftbar zu machen ist. Und da gibt es neue Erkenntnisse. Laut einem Gutachten ist nicht die inzwischen insolvente Dachdeckerfirma schuld. Sie hat zwar minderwertiges Material verarbeitet. Allerdings auf ausdrückliche Weisung des Generalplaners. An den will sich die Stadt nun mit Regressforderungen halten.

Interview im Video mit Winfried Lehmann (CDU), Dresdner Sportbürgermeister
 
Solange muss Dresden in Vorleistung gehen. Zwei Millionen Euro sind für die Sanierung veranschlagt.

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