Dachsanierung der EnergieVerbund Arena wird fortgesetzt

Nachdem der Prüfstatiker die Nachbesserungen an den Befestigungsdetails im Sanierungskonzept für das Dach der EnergieVerbund Arena freigegeben hat, begannen am Mittwoch die Arbeiten wieder. +++

Angefangen wurde mit der Westseite, dem Teil der Halle, in den es im Februar am stärksten hineinregnete und so die größten Schäden zu erwarten sind.

Die heutige Begehung mit Experten aus den Bereichen Statik, Korrosionsschutz, Stahlbau und Blitzschutz sowie Sachverständigen für Gebäudeschäden und den Planungsbüros brachte Aufschluss über den weiteren Bauablauf, notwendige Technologien und Ausführungsdetails. Bürgermeister Winfried Lehmann verschaffte sich ebenfalls vor Ort einen Eindruck über die anstehenden Arbeiten.

Bis zu 30 Dachdecker, Elektriker, Stahlbauer und Profis für Korrosions- und Blitzschutz öffnen seit gestern nach und nach insgesamt zwölf Baufelder mit unterschiedlichen Größen zwischen 500 und 600 Quadratmetern. Der gesamte Dachaufbau wird jetzt bis auf die Dachtragkonstruktion (Trapezbleche) entfernt. Dann wird dort, in Abhängigkeit zur jeweiligen gutachterlichen Festlegung, ein Korrosionsschutz aufgetragen und möglicher Rost entfernt. Das Material erhält eine neue Schutzschicht. Anschließend wird das Dach entsprechend der Sanierungsplanung neu aufgebaut. Pro Dachfeld wird mit etwa einer Woche (je nach Wetterlage) Bauzeit gerechnet. Größter Feind des Bauvorhabens ist mehr als je zuvor schlechtes Wetter wie Niederschläge und Gewitter. Die technischen Anlagen müssen komplett außer Betrieb genommen, die Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen so weit wie möglich demontiert beziehungsweise geschützt werden. Um die Sanierung zu beschleunigen wurden bereits Baumaterialien bestellt und auch teilweise geliefert. Die vorsorglich bestellten Baumaterialien, wie qualitativ hochwertig beschichtete Bleche und Befestigungsmittel, werden für die Dachsanierung dringend benötigt und finden auch nach der geänderten Planung Verwendung. Darüber hinaus mussten weitere speziell gefertigte und beschichtete Stahlbauteile (sog. Hutprofilschienen) geordert werden.
Mehrere Mitarbeiter sind ständig auch außerhalb der Dienstzeiten in Rufbereitschaft, um im Notfall alle möglichen Maßnahmen zur Wasserbeseitigung zu ergreifen. Erst nach Abschluss aller  Bauarbeiten kann die Arena dann vereist und in Betrieb genommen werden.

Wenn das Wetter keine zu großen Probleme bereitet, kann der Fertigstellungstermin Ende Oktober gehalten werden und damit die neue Saison starten. Der Betrieb in der Trainings- und Ballspielhalle geht wie gewohnt weiter. Der Zugang erfolgt über den Eingang „Servicepunkt“.

Quelle: Stadt Dresden

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