Dachschäden gehen weiter

Der Winter hat unsere Stadt wieder gefangen.

Und dabei sind noch nicht einmal alle Reperaturarbeiten der letzten großen Schnee- und Eisperiode abgeschlossen. Vor allem die Dächer der Gebäude in unserer Stadt haben sehr gelitten – fast jedes dritte Haus in Chemnitz hat einen Schaden abbekommen.

Der Schaden an den Gebäuden in und um Chemnitz ist so groß wie noch nie. Der erneute Wetterumschwung beeinträchtigt jetzt die Reperaturarbeiten – für den Mehraufwand muss dann der Hauseigentümer aufkommen.

Und dabei sind noch nicht einmal alle Schäden sichtbar geworden. Abgekrachte Schneefänge und runtergefallene Dachziegel gibt es derzeit wie Sand am Meer. Die Flachdächer von großen Werkshallen hat es aber am schlimmsten getroffen: Sie konnten den enormen Schneelasten von bis zu 100 Kilogramm nicht Stand halten. Die Kosten für Firmen sind riesig

Interview: Thomas Freund – Geschäftsführer der Dachdeckerfirma Freund

Über einen Auftragsmangel kann sich derzeit sicherlich keine einzige Chemnitzer Dachdeckerfirma beklagen. Der Aufwand um so eine eingestürzte Scheune oder Halle zu reparieren ist groß – der Schnee, der momentan fällt behindert die Reperaturarbeiten aber noch nicht.

Interview: Thomas Freund – Geschäftsführer der Dachdeckerfirma Freund

Falls das Wetter wieder schlechter wird und weitere Dächer einstürzen, stellt sich die Frage, ob die Firmen dann noch mit den Reperaturen hinterher kommen.

Interview: Thomas Freund – Geschäftsführer der Dachdeckerfirma Freund

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter in den nächsten Wochen entwickelt. Für die Dächer unserer Stadt und den Geldbeutel der Hausbesitzer wäre es auf jeden Fall besser, wenn sich der Winter etwas im Zaum hält.

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