Damit Babys leben dürfen: Kolping-Schüler unterstützen Dresdens einzige Babyklappe

Zentrales Anliegen des 1993 gegründeten Vereins Kaleb ist der Lebensschutz. Neben einer Babyklappe bietet der Verein eine Kleiderkammer, ein 24-Stunden-Notruf sowie die Unterstützung werdender Mütter bei anonymer Geburt. +++

Schwanger! Was für die meisten Frauen ein Grund zur Freude ist, erscheint mancher Frau als Weltuntergang. Damit das ungeborene Leben dennoch eine Chance hat, engagiert sich der Verein KALEB Dresden e.V. mit zahlreichen Projekten wie beispielsweise Dresdens einziger Babyklappe. Die Schüler der Adolph-Kolping-Schule Dresden (AKS) am Weberplatz wollen jetzt die gemeinnützige Arbeit mit den Einnahmen ihres Weihnachtsmarktes unterstützen.

KALEB ist die Abkürzung für „Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren“. Das zentrale Anliegen des 1993 gegründeten Vereins ist der Lebensschutz. Zu den Hilfsangeboten gehört neben der Babyklappe auf der Bautzner Straße 52 beispielsweise auch die Kleiderkammer, ein 24-Stunden-Notruf sowie die Unterstützung werdender Mütter bei anonymer Geburt und anschließender Adoptionshilfe, wenn dies gewünscht ist. „Am besten ist es natürlich, wenn die Mütter die Kinder behalten, darum bieten wir auch zahlreiche Selbsthilfegruppen, Kurse und Hilfsangebote für Familien in schwierigen Lebenslagen“, erläutert Anja Arlt, Leiterin des Vereins KALEB Dresden e.V.

Die Schüler der Adolph-Kolping-Schule Dresden, eine der ältesten berufsbildenden Förderschulen im Freistaat, lernten die Arbeit des Vereins in Projektstunden kennen. „So kam die Idee, die Einnahmen unseres diesjährigen Weihnachtsmarktes an den Verein zu spenden. Unsere Schüler waren dafür wochenlang mit ihren Lehrern im fachpraktischen Unterricht kreativ“, erläutert Lothar Großmann, Leiter der Adolph-Kolping-Schule, die neben Berufsschulunterricht in 16 Ausbildungsberufen auch vielfältige Maßnahmen der Berufsvorbereitung bietet. Bei dem Weihnachtsmarkt, der am 30. November sowie 2. und 3. Dezember im Foyer der Schule stattfand, verkauften die Schüler selbstgebastelte Weihnachtsdekorationen und Kreatives für den Gabentisch. „Es kamen so insgesamt immerhin 1.000 Euro zusammen, was wirklich viel ist, wenn man bedenkt, dass die selbstgemachten Produkte auf dem Weihnachtsmarkt ja auch nur für ein geringes Geld verkauft wurden“, so Herr Großmann.

Quelle: Adolph-Kolping-Schule Dresden
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